letzte Änderung:
08.08.2010

Bernina und Glacier-Express


zurück

Reise der IGE - Eisenbahn Erlebnisreisen

Eine Bahnreise mit dem und Bernina-Glacier-Express

Bernina-Express :

Die Fahrt mit dem Bernina-Express beginnt nach einer Übernachtung in Davos und diese geht weiter über Filisur nach Bergün und übrwindet bereits 292 Höhenmeter.
Nach Muot beginnt die spektakuläre Strecke die Albulabahn (seit 2008 in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen) mit dem «Albula-Karussell» ihren drei Kehrtunneln und vier Viadukten, die Bahnlinie überquert sich mehrfach selbst und gewährt atemberaubende Ausblicke auf Höhen und Tiefen des Hochgebirges.
Nach Preda beginnt der Albulatunnel mit 5 865 m Länge. In Sameden treffen wir auf den Inn es geht vorbei am Punt Muragl weiter bis nach Pontresina.
In Pontresina treffen zwei völlig verschiedene Stromsysteme zusammen mit einer gleichstrombetriebenen Lokomotive geht es nun unterhalb des Morteratschgletschers weiter.
Die nächsten Stationen sind Bernina Diavolezza und Bernina Lagalb; beide sind Ausgangspunkte von Seilbahnen.
Der Bernina-Express fährt nun vorbei am Piz Bernina und Piz Palü an der Staumauer des Lago Bianco und der

Kreisviadukt bei Brusio

Wasserscheide zwischen Donau und Po und erreicht das Ospizio Bernina auf 2.253 m. Damit ist die Berninabahn auch die höchste Bahnlinie (die Bergbahnen ausgenommen) der Alpen, noch dazu in offener Linienführung und mit ganzjährigem Betrieb. Es wird nun der Bahnhof Alp Grüm erreicht, dieser liegt nicht nur an der Baumgrenze, sondern ist auch der letzte Bahnhof vor der italienischen Sprachgrenze.
Von hier aus klettert die Linie mit einem Gefälle von bis zu 70 Promille über mehrere Serpentinen ins Puschlav hinunter. Da dies ohne Zuhilfenahme einer Zahnstange geschieht, gilt die Berninabahn als eine der steilsten Adhäsionsbahnen weltweit.
In Poschiavo trifft die Bahnlinie wieder mit der Bernina-Passstrasse zusammen. Sie führt nun am Ufer des Puschlaversees entlang, Unterhalb von Brusio besitzt die Bahn noch einen letzten Höhepunkt: den Kreisviadukt, anschliessend erreicht die Strecke schliesslich Italien und nach Überquerung des Hauptplatzes von Tirano ihren Endbahnhof.


Matterhorn

Glacier-Express :

Der langsamste Schnellzug der Welt der Glacier-Express führt uns zuerst von Davos nach Filisur, dort erfolgt eine Richtungswechsel und anschliessend erreichen wir den Höhepunkt der Rhätischen Bahn den Landwasserviadukt die Eisenbahnbrücke hat eine Länge 142 m, Weite 20 m, Höhe 65 m und steht auf fünf hohen Pfeilern.
Der berühmte gemauerte Viadukt führt die Bahn auf sechs Bögen von je 20 m Weite über die Landwasser-Schlucht.
Der Bogenradius der eingleisigen Trasse beträgt lediglich 100 m.
Weiter geht die Fahrt über das Soliser Viadukt dies führt über die Albula-Schlucht und ist die höchste Brücke der Rhätischen Bahn.
Die Hauptöffnung hat einen Halbkreisbogen von 42 m Weite, mit einer Länge von 164 m, Weite 90 m und von Höhe 87 m.
Entlang des Hinterrhein führt die Strecke vorbei an der Via Mala nach Thusis und weiter nach Chur, dort erfolgt ein Fahrrichtungs-
wechsel und die Fahrt geht dem Rhein entlang zurück bis Reichenau, dort fliest der Vorderrhein und Hinterrhein zusammen

Der Zug überquert den Hinterrhein und das Tal verengt sich und durchfährt die Rheinschlucht, es geht weiter das Vorderrheintal hinauf bis Disentis und über Sedrun zum Oberalppass auf 2 046 m Höhe. Die Strecke führt auf kurzer Distanz und drei grossen Serpentinen und drei Kehrtunnels hinunter nach Andermatt und überwindet eine Höhe von 600m. Andermatt ist die Ausgangsstation zum Operalp-, Furka- und Gotthardpass.
Der Glacier-Express fährt weiter nach Realp und durch den 15,4 Kilometer langen Furka-Basistunnel, entlang der Rhone nach Brig und Visper. Durch das enge Vispertal führt die Strecke nun an Weinbergen vorbei über Stalden, St. Niklaus Randa und Tätsch hinauf nach zum Endbahnhof nach Zermatt, und mit hoffentlich einen Blick auf das Matterhorn.
Am nächsten Tag bringt uns die Gornergratbahn die ältesten elektrischen Zahnradbahn der Schweiz hinauf auf 2222 m. Am Endpunkt Gornergrat erwarten den Besucher ein einmaliger Blick auf den Gornergletscher, das Matterhorn und das Monte-Rosa-Massiv.

und es grüsst das Murmeltier.

nach oben zurück